Der Schein trügt

Die Landwirtschaft, welche primär dafür genutzt wird, um uns selbst, die Menschen, zu ernähren und versorgen. Tut dies, auf Kosten von dem Verlust von Artenvielfalt sowie den Lebensräumen unzähliger Tiere.

Die grobe und rücksichtslose Bodenbearbeitung, sowie der Einsatz von giftigen Pestiziden führt dazu, dass der Mensch das tierische Leben schwierig bis unmöglich macht. 
(Bodendegradation, Wasserentnahme, chemische- sowie Nährstoffbelastung)

 

Der entstandene Konkurrenzkampf

Abgesehen von den offensichtlichen Aspekten, wie der Lebensraumverlust spielt auch die direkt Tötung, durch Unfälle bei Landwirtschaftlicher Arbeit, wie zum Beispiel, ein Rehkitz, welches in die SchneideBlätter einer Mähmaschine gerät, eine zentrale Rolle. Dies passiert ziemlich häufig, da die Rehkühe ihre Jungen zum Schutz in das hohe Gras legen, weil sie diese vor natürlichen Feinden schützen wollen. Jedoch sind ihre größten Feinde wir- die Menschen, aufgrund dessen, dass wir uns ihren Lebensraum aneignen und ihr gewohntes Leben auf den Kopf stellen.

Dieses Problem gibt es nicht nur bei Rehen , sondern bei zahlreichen Wildtieren, welche in die Quere der Landwirte kommen. 

Weil die Menschen in den Lebensraum vieler Tiere eindringen und diesen Lebensraum vernichten, entsteht ein stetiger Konkurrenzkampf unter den Tierarten um den bis zu dem Punkt noch erhaltendem Lebensraum.

Neben dem Lebensraumverlust, besteht das schon angedeutete Problem der unabsichtlichen Tötung, durch Maschinen. Dieses Problem ist auf Grund der, in den letzten Jahren, modernisierten und neuen Schnitttechniken, schnell wachsende Grasarten & Co noch schlimmer geworden, weshalb mittlerweile ebenfalls erwachsene Tiere erfasst werden. 

Schutzvorkehrungen 

Alle Bauern sind verpflichtet ihre Flächen entweder selber abzusuchen, oder sie müssen ihre Jagdpächter informieren sowie beauftragen die Felder abzusuchen. Solche Absuchungsprozesse finden unteranderem durch Wärmebildkameras, Drohnen oder den Menschen statt.

Damit die Tiere sich gar nicht mehr in ihren Feldern ansiedeln, wurden viele Methoden für und von den Bauern entwickelt, diese nennt man Vergrämmungsmethoden:

•Flatterbänder und Knallapparate dienen zur Abschreckung der Tiere

•Geruchsstoffe der natürlicheren Feinde um ihnen das Umfeld „ungeheuer“ zu machen 

•Drückjagd / Treibjagd - diese dient dazu das Wild von den Erträgen der Landwirtschaft ( z.B Feldfrüchte) fernzuhalten und um den Schaden an den Erträgen zu minimieren.

Die Landwirtschaft hat in den letzten Jahren viele Methoden entwickelt um die entstanden Probleme, vom Aufeinander Treffen der Wildtiere und der Landwirtschaft zu verringern, jedoch gibt es deutlich produktivere Lösungen, welche die ÖkoBetriebe praktizieren. Sie bieten den Tieren neue eigene Schutzräume anstatt sie einfach nur zu vertreiben.