Projekt "Resberry"

Ständig wird in der ökologischen Landwirtschaft nach Verbesserungsmöglichkeiten geforscht, da es ja schließlich darum geht so gut wie möglich Seite an Seite mit der Natur und dem Wildleben sich zu entwickeln und zu existieren ohne einander zu schaden.

Projekte wie "Resberry" fördern die Biodiversität im Beerenanbau um diesen wiederstandsfähuger und Stressunempfindlicher zu machen.

Dies geschieht durch Begleitpflanzen, welche folgende Vorteile mit sich führen:

  • Nützlingsförderung - Regulierung von Schädlingen durch Anlegen von Blühstreifen nahe an den Reihen des Beerenbestandes
  • Fangpflanzen - bieten invasiven Wanzen Alternativen und lenken sie vom Ertrag ab
  • Verbesserung der mikrobiellen Diversität des Bodens

Durch das Abtragen und Zersetzen der nun vermehrten organischen Substanz im Boden, wird dieser fruchtbarer und weiter können sich wachstumsfördernde Bakterien ansiedeln. Ebenso konnte das Risiko von schädluchen Pilzen und Befällen gemindert werden.

Minimierte Bodenbearbeitung und solch eine Begrünung trägt also hervorragend zur mikrobiellen Vielfalt und einem gesunden, stabilen Boden bei.

Daten und Co

Projektdauer/Laufzeit : November 2021 bis April 2025

Durchgeführt durch:

  • Prof. Dr. Anette Reineke - MSc Sophie Wenz, HGU, Institut für Phytomedizin, Geisenheim
  • Prof. Dr. Daniel Pleissner -Martin Almendinger, Institut für Lebensmittel und Umweltforschung e.V. , Bad Belzig

Quellen: https://www.oekolandbau.de/forschung/oeko-forschungsergebnisse